Produkte aus Franken sind fränkisch und nicht bayerisch

So muss es sein. Fränkische Produkte müssen als fränkische Produkte bezeichnet warden.
Vorbild Aldi: Fränkische Produkte werden als fränkisch ausgezeichnet.

Was mich beim Einkaufen immer wieder ärgert, sind Supermärkte und Unternehmen, die fränkische Produkte als bayerische Produkte bezeichnen und bewerben. So fallen besonders die Märke Kaufland, real und Lidl negativ auf. Kaufland wirbt mit urfränkischen Produkten wie z.B. dem Frankenwein mit dem Motto “Qualität aus Bayern”.

Aber auch für Unternehmen wie Schamel – dem Marktführer für Meerrettich aus dem fränkischen Baiersdorf- scheint Franken=Bayern zu sein. Höhepunkt der fränkischen Selbstverleugnung war, als unter der Federführung von Schamel die geschützte Bezeichnung “Bayerischer Meerrettich” gegen “Fränkischer Meerrettich” durchgedrückt wurde. Dazu muss man wissen, dass in Franken ca. 1500 Tonnen Meerrettich jährlich geerntet werden und 0 Gramm in Bayern. Das Eintragen der Bezeichnung “Fränkischer Meerrettich” als geschützte Herkunftsbezeichnung wäre eine reine Formsache gewesen.

Insofern ist es schön zu sehen, dass der Discounter Aldi nun auf die Nennung Frankens als regionale Herkunftsbezeichnung setzt.